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Vom 10. bis zum 12. Februar findet im Californischen Los Angeles die UCI Para-Cycling Track-Weltmeisterschaft (Bahnsport) statt. Auch wir Österreicher werden mit einem Team von 3 Athleten und 3 Betreuern vertreten sein. Ich habe die Ehre diesem Team anzugehören und werde daher im 3000-m-Verfolgungsrennen, dem 1000-m-Sprintrennen und als Startfahrer im 750-m-Teamsprint um Medaillen kämpfen. Nach der Weltmeisterschaft werden wir noch für eine Woche in Los Angeles bleiben und ein Teamtrainingslager abhalten, wenn man schon im Februar in Californien zu tun hat, sollte man das so gut wie möglich nutzen! Die Straßenrennen welche in diesem Jahr sehr wichtig in Bezug auf die Qualifikation für die Paralympics im September in London sind, beginnen dann im Mai. Aber davor geht es noch für zwei Wochen in ein Trainingslager nach Castelcucco / Italien, zu meinem Kumpel und Anbieter für Radsportferien Gianni www.bicieamici.com
Mit großer Freude darf ich verkünden, dass
sich zu meinen Sponsoren der ersten Stunde nun auch die Apothekengruppe „Rat
& Tat“ www.rat-tat.at gesellt
hat! Den ersten Kontakt zur Apothekengruppe „Rat &
Tat“ hatte ich vor 3 Jahren im Trainingslager in Italien, welches ich
gemeinsam mit einem Apotheker dieser Gruppe absolviert habe. Seit
dieser Zeit unterstütze ich mein Training und die Wettkämpfe mit den
verschiedensten Produkten dieser pharmazeutischen Arbeitsgruppe. Umso mehr freut es mich, dass man durch meine nationalen und internationalen Erfolge auf mich aufmerksam wurde und mir ein Sponsoring angeboten hat. Für mich als Nationalteamsportler ist neben der guten Wirkung der Produkte auch die Zusammensetzung von sehr großer Wichtigkeit, da ich mir zu 100% sicher sein muss, dass Nahrungsergänzungsmittel, die ich zu mir nehme, weder verunreinigt sind, noch versteckte Inhaltstoffe enthalten, die eine positive Dopingprobe zur Folge hätten. Wo könnte ich mit diesen Vorgaben besser aufgehoben sein, als bei der renommierten österreichischen Apothekengruppe „Rat & Tat“?!?
Rat & Tat Apothekengruppe
Wir stehen für Kundenorientierung, Innovation und Service. Österreichweit.
von Links: Mag.Martin R.Geisler, Ich, Dr.Lorenz Linsmayer
Gestern hat es
sich wieder mal bestätigt, neben Training und den anderen Rahmenbedingungen
braucht man im Sport auch das gewisse Quäntchen Glück. Dieses Glück hat mich
schon in der Vorbereitung zur Weltmeisterschaft, mit meinem gebrochenen Oberarm
etwas verlassen, aber gestern beim Straßenrennen hat es mich offensichtlich
komplett vergessen! 3 km nach dem
Start gab es einen brutalen Massensturz, in den ich unschuldigerweise verwickelt
wurde, was heißt, ich bin bei ca.40 km/h in hohem Bogen über den Lenker
abgestiegen und auf den Asphalt geknallt. Ein WM-Favorit, an dessen Hinterrad
ich gewesen bin, blieb nach dem Massensturz bewusstlos liegen und musste mit
Infusionen behandelt werden (geht ihm aber mittlerweile wieder besser)! Nachdem ich
gesehen habe, dass einige Fahrer aus unserer Klasse ebenfalls in den Sturz
verwickelt waren, wollte ich nach dem einsammeln meiner sieben Sachen,
Trinkflasche, Radbrille usw. das Rennen wieder aufnehmen. Denn die Chance auf
eine gute Platzierung hatte immer noch gelebt, allerdings musste ich
feststellen, dass mein Rad nicht mehr fahrbereit war, also blieb mir - nach
kurzer Kontrolle durch den Rennarzt - nichts anderes übrig als auf den
Besenwagen zu warten.
Viezeweltmeister Erich Winkler und ich, beim Zusehen des Straßenrennens der Damen
Vom 8. – 11. September finden im dänischen Roskilde die Weltmeisterschaften im Behindertenradsport (Para-Cycling) statt. Mir wurde die Ehre zuteil, unsere Nation als Mitglied des österreichischen Nationalteams bei diesen Wettkämpfen repräsentieren zu dürfen. Meine WM-Vorbereitung war allerdings sehr durchwachsen. Nach einem Sturz in den heimischen 4 Wänden hatte ich mir den linken Oberarm gebrochen und den Stumpf schwer geprellt. Entgegen der Empfehlungen von Familie und Freunden habe ich meine WM-Vorbereitung aber trotzdem unbeirrt durchgezogen, wenn auch teilweise unter dem Einfluss starker Schmerzen. Die letzte Kontrolle im UKH hat mir Recht gegeben: Der Bruch am ohnehin gelähmten Arm hat sich nicht verschoben, und es hat sich nach mittlerweile 5 Wochen auch schon Kallus gebildet! War meine Form in den letzten Wochen eher bescheiden, was eventuell am Knochenbruch und den Prellungen gelegen haben könnte, komme ich nun immer besser in Fahrt! Am Sonntag, den 04.09. werden wir nach Roskilde anreisen. Dann habe ich noch bis Donnerstag, den 08.09. Zeit, um täglich 2 Trainingseinheiten, eine vormittags und eine nachmittags, auf der WM-Strecke zu absolvieren.
Am 23. und 24.07 haben in Verolanuova zwei P1 Europacuprennen
stattgefunden, am Samstag ein Straßenrennen in Form eines Stadtkriteriums über
12 Runden zu je 3,3 km und am Sonntag ein 11 km Einzelzeitfahren. Beim Straßenrennen
konnte ich bis zwei Runden vor Schluss in der Spitzengruppe fahren, dann hat
leider ein hartnäckiger Krampf in der Wade dazu geführt, dass ich aus der
Spitzengruppe gefallen bin und somit nur auf den 4. Platz kommen konnte, 20
Sekunden hinter dem Drittplatzierten. Da mir leider der Schlauch meines
Trinksystems verrutscht ist, konnte ich während des ganzen Rennens nicht
trinken, dadurch krampfte der Wadenmuskel am Schluss des Rennens. Fotos folgen, sofern ich in den Weiten des Internets welche finde ;-)
Am 15. und 16.07. fanden in Schwarzenbach an der Pielach und in Statzendorf unsere Staatsmeisterschaften im Einzelzeitfahren und Straßenrennen statt. Nachdem ich beim Einzelzeitfahren am Vortag unter meinen Erwartungen geblieben war und Vizestaatsmeister wurde, wollte ich beim Straßenrennen nichts anbrennen lassen. Vom Startschuss weg attackierte ich gleich volles Risiko, diese Attacke konnte keiner meiner Konkurrenten mitgehen. Nach einer Start-Ziel Einzelflucht, in der ich den Abstand zu meinen Verfolgern kontinuierlich ausbauen konnte, habe ich mit sehr komfortablem Vorsprung den Sieg im Straßenrennen geholt und damit meinen im vorigen Jahr eingefahrenen Staatsmeistertitel erfolgreich verteidigt!
Staatsmeister im Straßenrennen 18% Steigung, da ist voller Einsatz gefragt
Video vom Straßenrennen in Statzendorf: Von Sekunde 44 bis 50 sieht man meinen Start! http://www.p3tv.at/webtv/3633-weltme...den-handbikern
Gianni, mein guter Kumpel und Trainingslager-Sponsor hat gerufen, und 11 unerschrockene Jünger folgten seinem Ruf zum Teambewerb im 24 Stunden-Rennen von Grieskirchen!! Obwohl, so jung waren die Jünger eigentlich gar nicht, denn immerhin betrug der Altersschnitt in unserem BICI E AMICI Team 53 Jahre *gg* Also konnte das erklärte Ziel nur lauten, in den 24 Stunden mehr Kilometer zu fahren, als das ganze Team zusammengerechnet alt ist: 53x12 = 636km, die wir mindestens einfahren wollten. Im Endeffekt haben wir dann 795,5 km
geschafft und waren mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Denn in erster Linie ging
es um den Spaß und darum, Leute, die man sonst nur bei Gianni im Trainingslager
in Castelcucco /Italien trifft, auch unterm Jahr mal zu sehen. Einen sehr großen
Teil von Giannis Gästen machen die Radsportler/innen aus Oberösterreich aus,
weswegen sich Grieskirchen natürlich optimal für dieses gesellschaftliche
Zusammentreffen im Rahmen des 24 Stunden-Rennens eignet. Sollte
Gianni im nächsten Jahr wieder ein BICI
E AMICI Trainingslager-Team planen, und sollte es sich mit meinem
internationalen Rennkalender einrichten lassen, bin ich sicher wieder dabei!!! Aber ganz insgeheim habe ich ja etwas Blut geleckt und irgendwie reift in mir der Gedanke, mich im Solo an den 24 Stunden zu probieren. Habe mir das ganze schon mal grob durchgerechnet: Ich schätze, zwischen 400 und 500km bei 3500 bis 4000 Höhenmetern sollten für mich möglich sein. Aber ich fürchte, das lässt sich mit meinem internationalen Rennkalender nicht so leicht in Einklang bringen, was die Regeneration angeht. Naja, mal sehen was die Zukunft bringt?
Elzach im Schwarzwald / Deutschland… Und wieder hieß es beim Berg-Einzelzeitfahren, den 18,6 Kilometer langen Anstieg mit 560 Höhenmetern so schnell wie möglich hoch zu heizen!! Im letzten Jahr konnte ich auf diesem Berg nicht wirklich glänzen, was mich dazu veranlasst hat, vermehrt in den Bergen zu trainieren. Offensichtlich haben meine Bemühungen Früchte getragen, denn ich konnte meine Zeit vom letzten Jahr um satte 3min 20sek unterbieten, was in der Endabrechnung den 2. Platz bedeutet hat! Streckenprofil vom Einzelzeitfahren
Am Sonntag stand das Straßenrennen auf dem Programm. Dieses führte uns durch die Innenstadt von Elzach und war daher ein sehr winkeliges Stadtkriterium. Nach einem sehr schnellen und harten Rennen konnte ich die Ziellinie als 3. überqueren!! Durch meinen geringen Rückstand von nur 15 Sekunden auf den Zweitplatzierten konnte ich von meinem Polster im Zeitfahren zehren und in der Kombiwertung den 2. Gesamtrang erreichen, was wieder 13 Punkte für die Nationenwertung bedeutet!!!
Vom 10. bis 12. Juni fanden in Segovia / Spanien UCI Para-Cycling Weltcuprennen statt. Meine Erwartungen waren hoch, denn die Nation braucht Weltcuppunkte im Hinblick auf die Paralympics 2012 in London!! Beim Zeitfahren am 10. Juni blieb ich leider total unter meinen Erwartungen und konnte nur einen für mich enttäuschenden 10. Platz einfahren. Also ein lausiges Punkterl für die Nation. Dabei könnte ich nicht einmal sagen, warum es mir neuerdings bei flachen Zeitfahren nicht mehr so wirklich läuft. Ich habe mich gut gefühlt, alles gegeben und bin trotzdem nie so richtig ins Fahren gekommen und war nie so wirklich schnell. Meine einzige Erklärung wäre die totale Umstellung der Geometrie bei meinem Zeitfahrer, um aerodynamischer zu sitzen. Eventuell ist dabei etwas in die Hose gegangen. Offensichtlich muss ich das ganze Konzept nochmal überdenken und überarbeiten!! Beim Straßenrennen am 12. Juni konnte ich meine Leistung wieder wie gewohnt abrufen und am Ende noch um den 5. Platz sprinten!! Leider habe ich den Sprint etwas zu früh angezogen, und ein Engländer konnte sein Vorderrad noch an mir vorbei schieben. Naja, danach ist man bekanntlich ja immer klüger. Aber da ich schon das ganze Rennen mit dem Engländer im gleichen Paket war, und er genauso wie ich sehr viel im Wind genommen hat, bleibt mir nur zu sagen: “Gratulation an Mark!“ Mit meinen Ergebnissen aus Sydney und jetzt in Spanien konnte ich mir vorübergehend die Führung im Gesamtweltcup sichern und habe im Rahmen der Siegerehrungen von der UCI das Trikot des Weltcupführenden überreicht bekommen!!
Teamtraining in Segovia Überreichung des Trikot für die Führung im Gesamtweltcup
Offensichtlich
hat sich meine 3-tägige Auszeit in Südtirol gelohnt, denn bei den am 03. und
04. Juni stattgefundenen Einzelzeitfahren und Straßenrennen in Gippingen konnte
ich meine Leistung wieder recht gut abrufen. Im hügeligen Straßenrennen,
welches auf 50 km ca. 1000 Höhenmeter gemacht hat, konnte ich meine beiden
Teamkollegen, die mir die Woche davor in Piacenza noch sehr zugesetzt hatten,
wieder recht locker kontrollieren. Mit einer Attacke ca. 5 km vor dem Ziel
konnte ich noch einen komfortablen Vorsprung von knapp 1 Minute auf den nächsten
österreichischen Verfolger herausfahren und im Straßenrennen den 5. Platz
belegen. Im Zeitfahren über
16 km am Tag zuvor konnte ich hinter 2 Deutschen und einem Engländer den 4.
Platz belegen. Mein Rückstand auf Platz 3 betrug nur 5 Sekunden, allerdings
hatte ich auch nur 3,5 Sekunden
Vorsprung auf den fünftplatzierten Deutschen. In der Kombiwertung ergaben meine
Platzierungen den 5. Platz und wieder recht gute Punkte für die Nationenwertung
im Hinblick auf die Olympischen Spiele 2012 in London! Am Dienstag geht
es zu den Weltcuprennen nach Spanien. Ich hoffe, auch dort mein
Leistungspotential so gut wie möglich abrufen zu können, um wieder so viele
Punkte wie möglich für die Nationenwertung einzufahren!
Start zum Einzelzeitfahren
Am 28. und 29. Mai fanden zwei Europacuprennen in Piacenca / Italien statt. Wie immer waren ein Straßenrennen und tags darauf ein Einzelzeitfahren zu bestreiten. Obwohl ich beim Straßenrennen Platz 4 und beim Einzelzeitfahren Platz 3 erreichen konnte, was in der Kombiwertung Platz 4 mit 11 Sekunden Rückstand auf Platz 3 bedeutet, bin ich mit meiner Leistung nicht wirklich zufrieden. Zur Zeit habe ich den Kopf einfach nicht frei, was sich auf mein Training und in weiterer Folge auch auf meine Leistungen im Wettkampf niederschlägt. Einschneidende berufliche Veränderungen gegen meinen Willen, bei denen mir nun weder die physischen noch psychischen Rahmenbedingungen entgegen kommen, machen es mir zur Zeit nicht leicht, im zum größten Teil von Profis dominierten Behindertensport zu bestehen. Aber ohne Arbeit kein Geld, und ohne Geld kein Leben und ganz sicher kein Radsport. Also werde ich mich wohl oder übel mit der Situation arrangieren müssen, um den Kopf so schnell wie möglich wieder frei zu bekommen!! Zur Zeit versuche ich das mit einem Teamkollegen in Südtirol, wo wir bis zu den nächsten Europacuprennen in Gippingen / Schweiz ein privates 3-tägiges Trainingslager abhalten, ganz weg von beruflichen Zwängen oder anderen negativen Einflüssen. Das tut der geschundenen Seele gut und gibt mir hoffentlich wieder Kraft und Motivation für das Training und die nächsten Rennen!!
Mit fetter Beute zurück vom UCI Para-Cycling Weltcup aus Sydney / Australien!! Mir ist es gelungen, bei dem am 04. und 05. Mai stattfindenden Straßenrennen und Einzelzeitfahren jeweils den hervorragenden 2. Platz einzufahren!! Der Kurs des Einzelzeitfahrens ging durch den Olympiapark von Sydney und war sehr kurvig, also eine Angelegenheit für gute Techniker. Insgesamt waren 4 Runden mit insgesamt 22 Kilometern und 36 zum Teil rechtwinkligen Kurven zu fahren. Auch hier ist es mir gelungen, hinter dem Weltmeisterschaftsdritten von Kanada im Einzelzeitfahren auf den 2. Platz zu fahren!! Jetzt heißt es 2 Wochen arbeiten, und dann geht es schon weiter mit den Europacup Rennen in Italien, der Schweiz und dem nächsten Weltcuprennen in Segovia / Spanien!!
2. Platz beim Straßenrennen und Tags darauf, auch beim Einzelzeitfahren
Auf Grund meiner Erfolge, auf nationaler so wie auch internationaler Ebene, wurde mir am 26.04.2011 durch unseren Landeshauptmann Franz Voves das Landesportehrenzeichen in Gold verliehen. In der Saison 2010 konnte ich Staatsmeister im Straßenrennen und auch Einzelzeitfahren werden, weiters konnte ich auf internationaler Ebene Europcuprennen gewinnen so wie sehr gute Ergebnisse bei Weltcuprennen und Weltmeisterschaften einfahren. Demzufolge konnte ich die Saison 2010 auf Platz 4 in der UCI Para-Cycling Weltrangliste beenden.
Von Samstag den 02.04 bis Samstag den 16.04 war ich für 2 Wochen bei meinem Kumpel, dem Anbieter für Radsportferien, Gianni www.bicieamici.com im Trainingslager!! Wir hatten super Wetter und in der ersten Woche ist das Thermometer sogar auf 32° geklettert. Man konnte bis Mitternacht auf der Terasse sitzen und fühlte sich wie im Hochsommer. Logischerweise brauchten wir durch das tolle Wetter auch beim Training keine Abstriche zu machen und ich konnte sehr viele Kilometer und noch mehr Höhenmeter in der bergigen Landschaft rund um den Monte Grappa abspulen. Nun muß ich noch 1 Woche arbeiten und dann geht es schon mit dem Nationalteam zum ersten Weltcuprennen nach Sydney Australien!! Eigentlich müsste ich gut gerüstet sein, denn die Berge waren in diesem Jahr irgendwie flacher als in den Jahren davor, was mich als Nicht- Bergspezialist doch sehr zuversichtlich stimmt, denn auch bei uns im Behindertensport werden die Strecken immer bergiger und schwerer, lange Anstiege mit Steigungen zwischen 10% bis 13% sind leider keine Seltenheit mehr und nur die komplettesten Fahrer können bestehen. Leider geht unsere Saison mit den an die Straßenrennen angeschlossenen Bahnbewerben wieder bis Oktober, weshalb ich befürchte, Gianni in diesem Jahr nicht mehr in Castelcucco besuchen zu können, aber ich weiss jetzt schon, wo ich mir im Frühjahr 2012 wieder meinen Feinschliff für die Wettkampfsaison holen werde!!
Wolfgang www.rizy.at und ich Abfahrt vom passo S. Boldo Sitzanalyse beim Mechaniker Gianni bei der Pause *gg* eines Italenischen Profiteams www.bicieamici.com
Die neue Saison hat begonnen und so gibt es auch für mich wieder Neues zu berichten. Wie schon in meinen News angekündigt fand vom 11.-13. März die UCI Bahn (Track)Weltmeisterschaft Para-Cycling in Montichiari/Italien statt. In meiner Klasse C1, waren ein 1000-m-Sprintrennen und ein 3000-m-Verfolgungsrennen zu bestreiten. Mein Resümee dieser Weltmeisterschaft ist etwas gemischt. Auf der einen Seite bin ich mit meinen Zeiten, vor allem am 1000er sehr zufrieden!! Auf der anderen Seite wurde es mir einmal mehr bewusst, wie professionell Behindertensport mittlerweile geworden ist und wie weit wir Österreicher mit unseren sehr bescheidenen Rahmenbedingungen hinterher hinken. Der Grossteil meiner Konkurrenten sind Profis, deren ganzes Leben nur darauf ausgerichtet ist Radsport zu betreiben. Natürlich haben sie auch einen dementsprechenden Background. Ich hingegen habe einen 40 Stunden Job und friste das Dasein eines Einzelkämpfers, dem der Behindertensport seit 2007 Kosten in der Größenordnung eines sehr schönen Kleinwagens verursacht hat!! Umso mehr freut es mich, dass ich im 1000-m-Sprintrennen, den 8. Platz einfahren konnte, mehr war auch angesichts meiner Behinderung, welche eine Top Startrunde unmöglich macht, für mich nicht zu erwarten!! Beim 3000-m-Verfolgungsrennen habe ich leider zu hart Übersetzt, was ich schon beim Start büßen musste, dann bin ich auch im Rennen nie so richtig ins Fahren gekommen. Trotzdem wurde es noch ein guter 7 Platz!!! Nun beginnt die Straßensaison und die Karten werden neu gemischt!! Aber zuerst werde ich mich für 2 Wochen zu meinem Kumpel Gianni www.bicieamici.com verabschieden um ein 2-wöchiges Trainingslager durchzuziehen. Dabei will ich unter anderem die Kilos, die ich durch das intensive Kraft-Bahntraining zugenommen habe wieder abnehmen, denn ab nun gibt es auch wieder Berge in den Rennen *grins* Nach einer kurzen Regenerationszeit in der Heimat geht es dann schon Ende April zum ersten Weltcuprennen nach Sydney Australien, worauf ich mich sehr freue!!!
Das Team Beim Aufwärmen Faschingsdienstag bei der WM von links: Wolfi, Hetsch, Silke Manni, Mirella, Andy
Heute habe ich die erfreuliche Nachricht erhalten, dass ich für die UCI Para-Cycling Weltmeisterschaft Track/Bahn in Montichiari, Italien nominiert wurde!!! Die WM findet vom 11.-13.03.2011 statt und ich freue mich schon total, unser Land bei diesem Großereignis, als Mitglied des österreichischen Nationalteams repräsentieren zu dürfen!!! Aber zuerst steht nach einer langen, harten Saison 2010 erst mal eine 3-wöchige Pause auf dem Programm, in der ich das Fahrrad maximal nutzen werde um nicht komplett einzurosten oder um auf einen Kaffee zu fahren, bevor im Dezember dann die Vorbereitung auf die Saison 2011 beginnt.
Vom 15. bis 16. Oktober hat in Kaarst-Büttgen ein Europacup im Bahnsport stattgefunden!! Dieses Event wurde im Rahmen der SixDayNight für nicht versehrte Radsportler veranstaltet. Weil es in diesem Jahr keine Bahn-WM gegeben hat, war dieser Europacup die erste und einzige Möglichkeit, um sich mit der Weltelite zu messen, um zu sehen, wo man steht, oder auch eine Visitenkarte für die im März 2011 stattfindende Bahn-WM in Italien abzugeben. In meiner Klasse C1 waren ein 1000-m-Sprintrennen und ein 3000-m-Verfolgungsrennen zu absolvieren!! Auf Grund der Tatsache, dass sich meine Bahnerfahrung sehr in Grenzen hält, habe ich eigentlich nicht viel erwartet, außer Erfahrungen zu sammeln. Um so mehr hat es mich überrascht und gefreut, dass ich am 1000er bis auf sieben Zehntel an den mehrfachen Vizeweltmeister auf der Straße und Bahn heranfahren konnte, was mir in der Endabrechnung den 6. Platz eingebracht hat!! Beim 3000-m-Verfolgungsrennen ist es mir sogar gelungen, den 5. Platz für mich zu verbuchen!! Dieser für meine Verhältnisse gute Einstieg in den Bahnsport lässt mich natürlich für die Zukunft hoffen und ich werde zumindest in den Wintermonaten das Training auf der Bahn mehr forcieren, auch wenn es für mich jedes Mal heißt 400 Kilometer Autofahrt in Kauf zu nehmen, um auf die Bahn in Wien und wieder nach Hause zu kommen. Aber wie sagt man so schön? – Von nix kommt nix!!
von links: Georg, Andy, Manni vor dem Start zum 1000er im Rennen, 3000m Verfolgung Duratec (Alu) mit 2x Zipp
Nun ist sie auch schon wieder vorbei, die UCI Para-Cycling Weltmeisterschaft in
Kanada!!!
Unser Team in Kanada, Athleten und Betreuer!! von links stehend: Andy, Peter, Ingrid, Manni, Sandra, Alois, Anita, Silvia, Wolfi, Paul, Silke von links sitzend: Walter, Christian, Wolfgang, Manfred, Christoph, Klaus fehlend auf dem Foto: Helmut
VIDEO / Zusammenfassung der Weltmeisterschaft, sehr sehenswerte 10 Minuten!!!
Am Freitag, den 09.07 und am Samstag, den 10.07 fanden unsere
Staatsmeisterschaften im Einzelzeitfahren und Straßenrennen statt. Zu allererst
möchte ich mich beim Veranstalter und den zahlreichen Helfern für die
perfekten und top organisierten Veranstaltungen bedanken! Startzeiten,
Ergebnislisten schon kurz nach dem Rennen, Verpflegung, Streckensperrung und
vieles mehr, von A bis Z war alles super organisiert! DANKE, in so einem Rahmen
macht es wirklich Spaß, Rennen zu fahren!!!
Staatsmeister aller Klassen Siegerehrung Einzelzeitfahren Siegerehrung Straßenrennen von links stehend: Eibeck, Zirkl, Gattringer von links sitzend: Dolleschal, Ablinger
Heute fand in Wien die Sitzung statt, in welcher das österreichische Team für die UCI Para-Cycling Weltmeisterschaft Road in Canada nominiert wurde. Gleich nach der Sitzung erhielt ich einen Anruf von unserem Teamchef, der mir die freudige Mitteilung machte, dass sein Vorschlag, mich mitzunehmen, auf Zustimmung gestoßen sei. Also werde ich die Ehre haben, unser Land vom 15. - 24. August in Kanada zu vertreten!!! Natürlich wäre ich nicht böse, wenn bei der Heimreise der Metalldetektor am Flughafen auf Edelmetall anschlagen würde, aber bis dorthin gibt es noch einiges zu tun. Nun stehen erstmal eine konsequente Vorbereitung und wenn möglich gute Ergebnisse bei den nächsten Rennen im Mittelpunkt. Allerdings ist es selbstverständlich, dass die ganze Trainingsvorbereitung nur in Richtung Weltmeisterschaft laufen kann.
Am 19./20. Juni startete ich in Elzach im Schwarzwald
(Deutschland) bei zwei Europacuprennen. Es handelte sich um ein 18 km
Berg-Einzelzeitfahren, welches am Samstag ausgetragen wurde und um ein Straßenrennen
im Kriterium-Stil, das am Sonntag auf dem Programm stand. Da ich mir nicht ganz
sicher war, ob ich am Berg mit meinem Wettbewerbsrad aufgrund seiner Geometrie
gegenüber meinem Trainingsrennrad nicht Nachteile haben würde, entschloss ich
mich, dieses Mal das Wettbewerbsrad zu Hause zu lassen, und stattdessen mein
Trainingsrennrad mitzunehmen. Diese Frage hatte mich schon die ganze Saison
beschäftigt, da unsere Straßenrennen ja bekanntlich auch immer mit
Bergeinlagen versüßt, oder in meinem Fall besser gesagt versalzen sind.
Weswegen ich mir dachte, dies wäre eine schöne Gelegenheit, um endlich unter
Rennbedingungen Klarheit zu bekommen. Nun bin ich schlauer. Mein Wettbewerbsrad
ist definitiv kein Nachteil, denn so mühsam wie in diesem Rennen habe ich mich
bei noch überhaupt keinem Rennen einen Berg hoch gequält. Natürlich weiß
ich, dass ein Bergzeitfahren nicht zu meinen Stärken gehört, noch dazu wenn es
18 km lang und teilweise 10% steil ist. Aber trotzdem hätte ich mir mehr als
den vierten Platz und eine bessere Zeit erwartet. Naja, nun ist die Frage nach
dem Material und dem Trainingsschwerpunkt für die nahe Zukunft wenigstens auch
geklärt!
UCI Weltcup in Spanien von 11. - 13.06., und das Wetter war
mehr als bescheiden, um nicht zu sagen beschi...!!!
So sehen Sieger aus!!! Mein Start in das Einzelzeitfahren Small Talk vor dem Straßenrennen links: Mannfred Gattringer, mit Tagesbestzeit rechts: Zeitfahrweltmeister, Wolfgang Eibeck mitte: unser Oldboy, Wolfgang Dabernig *ggg*
Piacenza in Italien hieß die nächste
Station auf dem Rennkalender. Dort gab es, wie bei uns üblich, ein Straßenrennen
und ein Einzelzeitfahren zu bestreiten. Das Straßenrennen am Samstag war ein
flacher, winkeliger aber trotzdem flüssiger und schön zu fahrender Stadtkurs
mit einigen engen Kurven, wo gute Technik gefragt war. Nach einem anstrengenden
Rennen mit einigen schönen, aber auch harten Zweikämpfen, durfte ich mich über
den 3. Platz freuen!!!!
Straßenrennen von links: Mendez, Teuber, Zirkl
Doppelsieg in Corrèze / Frankreich!!!
Nun sind sie leider auch schon wieder vorbei, meine 2 Wochen
Trainingslager in Italien bei BICI E AMICI by Gianni! Ein großes Lob möchte ich Gianni und den Damen und Herren
des Hotels Monte Grappa unter der Führung des Chefs "Luca"
aussprechen. Noch
familiärer kann man ein Trainingslager eigentlich nicht gestalten, denn zu
keiner Zeit hatte man das Gefühl Gast zu sein, sondern Freund!
Gianni mit BICI E AMICI Maskottchen
Paco
Gianni und Edy unsere
Guids RC
Grieskirchen und ich, mit BICI AMICI Trikot
Heute habe ich mein Trainingslager für die Saison 2010 gebucht. In diesem Jahr werde ich einen ganz neuen Anbieter in Italien probieren:BICI E AMICI by GIANNI. Er hat ein großes Herz für Versehrtenradsportler bewiesen, indem er mir ein super Angebot für ein 2-wöchiges Trainingslager gemacht hat, welches ich einfach nicht abschlagen kann! An dieser Stelle möchte ich mich nochmal recht herzlich für
das tolle Angebot bedanken!!!
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Stand: 03. Jänner 2012 |